Am 30./31.01.2021 werden direkt nach den Messen Schnitzarbeiten aus Olivenholz zum Verkauf angeboten. Sie stammen von christlichen Holzschnitzern in Bethlehem.
Zur Situation der Bethlehemer Schnitzer
Die Situation im Heiligen Land Palästina / Bethlehem ist schwierig. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Die Menschen in Bethlehem haben keine Entfaltungs-Möglichkeiten, weil Grenzposten sie in ihrer Freiheit einschränken. Gewaltige Mauern versperren ihnen den Weg nach draußen. Die Hoffnung, Arbeit zu finden, wird unter solchen Lebensbedingungen im Keim erstickt.
Christliche Familien bangen um ihre Existenz. Ohne Arbeit können Eltern ihren Kindern keine Sicherheit geben. Viele Christen ringen daher mit der Entscheidung, das Heilige Land zu verlassen, um anderswo ihr Glück zu finden.
Für eine bestimmte Menschengruppe besteht jedoch noch Hoffnung in Bethlehem zu bleiben, weil sie Arbeit haben. Es sind christliche Bethlehemer Schnitzer, die mit Olivenholz – Schnitzereien ihren Lebensunterhalt sichern.
Das Kunstwerk der Schnitzereien ist für viele christliche Palästinenser die einzige Möglichkeit, ihre Existenz zu sichern. Mit dem Kauf von Kreuzen, Krippen, die heilige Familie und weitere biblische geschnitzte Figuren können Weichen zum Verbleib christlicher Familien im Heiligen Land gestellt werden. Die Chance, dass diese Arbeiten nach draußen gelangen, bedeutet für die Schnitzer ein Stück Selbstwert, was man ihnen zurück gibt und natürlich das Überleben für die kleinen Handwerksbetriebe, weil immer wieder eingehende Aufträge der Händler die Arbeitsplätze der Schnitzer sichern.
Die Unterstützung ist ein Zeichen der Solidarität mit den Christen im Heiligen Land.
Die Krippenbauer der Kirche St. Johannes Baptist sind im Dezember vom "OM-online" Team besucht worden. Da dieser Tage die Krippen wieder abgebaut werden, wollen wir gerne noch einmal ein großes Dankeschön an alle Krippenbauer (auch in den weiteren Orten) ausprechen.
Hier noch einmal der Online-beitrag von "OM-online":
Die regelmäßigen Gruppenstunden der Messdienergemeinschaften finden bis zu den Sommerferien statt.
Für alle Messdiener*innen, die im Moment zum Messdiener-Dienst eingeteilt sind, bietet Pastoralreferent Felix von Keitz gerne weiterhin individuelle „Auffrischungsstunden“ an. Dazu sollten sich Messdiener*innen zu zweit zusammentun (z.B. in der Paarung in der auch gedient wird) und sich direkt mit Felix von Keitz in Verbindung setzen.
Unter 0170 / 9602654 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann ein Termin vereinbart werden.
Auch in diesem Jahr möchte die Messdienergemeinschaft Holdorf mithelfen, die Christbäume des Weihnachtsfestes möglichst einfach einzusammeln. Um eine Sammlung im Ort Holdorf möglich zu machen, sind feste Sammelpunkte eingerichtet, an denen die Bäume entgegengenommen werden. Am Samstag den 16. Januar besteht dort von 9 Uhr bis spätestens 14 Uhr die Möglichkeit, die Tannenbäume abzugeben. Die Messdiener bitten darum, die Zeiten zu beachten und keine Bäume außerhalb dieser Zeiten abzulegen.
Die Messdienergemeinschaft würde sich über eine Spende, die vor Ort in ein Sparschwein gegeben werden kann, sehr freuen.
An folgenden Sammelpunkten besteht die Möglichkeit, den Tannenbaum abzugeben:
- Parkplatz hinter dem Pfarrheim
- Schützenplatz Holdorf
- Grundschule Lehrerparkplatz
- Schützenplatz Lorse
- Bereich Bahnhof [Grummel]
- Familie Holthaus [Im kleinen Esch]
- Hof Hackmann [Heideweg 21]
- Heimatverein [Westring]
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